Erfrischender Sommerdrink: Whiskey-Melone (oder: „Spaß muss sein“)

Whisky ist eine feine Sache und eine ernstzunehmende Angelegenheit. Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass für den einen oder anderen Whiskyfan der Ernst an der Sache so groß geworden ist, dass der Spaß dabei verloren zu gehen droht. Beim Schreiben von Tastingnotes, dem Diskutieren über Whisky als Investment, NAS oder Nicht-NAS, Wasser oder kein Wasser, Eis oder kein Eis, welche Glasform die Aromen am besten transportiert oder dem Hinterfragen von Sinn und Unsinn bestimmter Fasslagerungen sollte auch ab und zu die Abteilung „Fünfe grade sein“ zu ihrem Recht kommen. „Vernünftige“ Tastingnotes und ernstzunehmende Whiskynews gibt es hier auch weiterhin, aber jetzt habe ich mal was ganz anderes für euch: Ein super erfrischendes Sommer-Spaßgetränk: Whisky-Melone – pardon: Whiskey-Melone….oder Melonenwhiskey?

Bitte nicht erschrecken, aber ihr werdet gleich auf den Bildern eine Jackyflasche sehen. Die hatte Wacken überlebt und war mit Julias Mann zurückgekehrt, um auf eine neue Einsatzmöglichkeit zu warten. Zusammen mit einer eisgekühlten Melone brachte Julia diesen Jack Daniel’s Old No. 7 in meine Küche und verlangte nach einem Rührgerät. Bitte was??? Ja, ein Rührgerät, aber bitteschön nur mit einem Rührhaken daran. Sie hätte da neulich etwas ganz Witziges gesehen und das müssten wir unbedingt mal ausprobieren.

Sie nahm ein Messer, schnitt einen kleinen kreisförmigen Deckel aus der Melonenschale heraus, versenkte den Rührhaken darin und stellte das Gerät an. Ein paar Minuten zerkleinerte sie auf diese Art mit leichten Hin- und Herbewegungen das Melonenfleisch im Inneren, bis es flüssig war. Jetzt kam der Jack Daniel’s hinein und dann nochmal kurz verrühren. Wieviel Whiskey? Na ja…..ein kräftiger Schuss. Als wir den Drink dann später im Glas hatten, fanden wir, es sei etwas zu wenig und haben nachgebessert…

Whiskey Melone 1Whiskey Melone 2Whiskey Melone 3

Auf das Verrühren des Meloneninneren kann man übrigens verzichten, wenn man einige Stunde Zeit hat und die Melone vorbereiten kann. Dann reicht es, den Deckel abzuheben und die Jackyflasche umgekehrt hineinzustecken. Geöffnet natürlich…. Der Whiskey sickert allmählich hinein und verteilt sich in der Melone. Es gibt auch die Variante, den Whiskey mit einer großen Spritze hinein zu injizieren.
Die Melone könnt ihr dann anschließend wie gewohnt aufschneiden und als Whiskeydessert verspeisen 🙂 .

Fakt: Es war fürchterlich heiß am Sonntag und dieser eisgekühlte Melonenwhiskeydrink passte da super. Und Melonengeschmack und Jacky ergänzten sich toll. Fanden übrigens nicht nur wir zwei Frauen, sondern auch unsere anwesenden männlichen Spaßversteher. Wie wär’s – wer wagt es und probiert es aus? 😉

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Proudly presented by Julia Nourney and Petra Milde

Posted in USA

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